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lebenswild

mit Loraine Heil  Ausstellungseröffnung 5. Oktober 2018, 19h. im Atelier von Horst Busse, Weinheim 

Eine Form, die man Urform nennen kann. Die Form eines Spermas, wie ein Beweis, dass das Menschenleben auch mit dazugehört zum wilden Leben, ins Unvorhersehbare, dahin, wo nichts je berechnet worden ist, wo es keinen Zement gibt und keine Zahnarztstühle. Das Verhältnis von Kunst und Wissenschaft drängt sich fragend in den Vordergrund. Gibt es ein kollektives Unbewusstsein? Überdeckt die Wissenschaft dieses? Versucht Kunst die Schleier zu lüften? Kleine Kinder malen wie Wilde, befänden wir uns nicht auf dem kapitalistischen Holzweg, bestünde denn dann die Möglichkeit die Essenz des Wilden zu retten und trotzdem zu denken? Der Fluss der Zeit kann nicht zurückfließen. Es besteht meinerseits ein Bedürfnis, alles in einen Sack zu werfen, gut durchzuschütteln und wieder auszuschütten. Alles betrachten so wie es zufällig durcheinander gefallen ist und den inneren Zusammenhängen ohne chronologische Reihenfolge hinterher zu meditieren. Danke Aby Warburg.